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| May
2001 Newsletter |
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| New Look for the Newsletter
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 As you may have already noticed, this is the first issue of the Newsletter with a new design for its header. This design replaces the old version which had been in use since March 1980.
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| Goethe Institute Examinations
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The German-Maltese Circle reminds interested persons that the following Goethe Institute Examinations are due in May/June 2001:
Zertifikat Deutsch (ZD)
Zentrale Mittelstufenprüfung (ZMP)
Further information and application forms for both examinations are available from the Circle's office. The Examination timetable can be viewed on the Circle's Noticeboard or on our website.
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| The German Pavilion
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The German-Maltese Circle invites German manufacturing companies and importers of German products to participate in the German Pavilion at the 2001 International Trade Fair. Interested persons or companies wishing to get further information regarding participation are to contact our managing agents, Messrs Tonio Casapinta Design Group Ltd on Tel.413893 or via email at
info@casapinta.com The 2001 International Trade Fair is due to open on the 1st July.
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| Poster Exhibition
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The posters which were submitted by schoolchildren in the European Year of Languages Competition organised by the German-Maltese Circle will be exhibited at Messina Palace between the 17th May and the 12th June. The winners of both the Poster and the Essay Competitions are due to be announced in the first week of June.
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Activities for May
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 A recital by the renowned German violinist Prof. Dr.Michael Grube will be held at the Old Church of Our Saviour in Lija on
Thursday, 17th May at 19.30hours. The German Embassy which is organising this event extends a special invitation to members of the Circle to attend.
On the invitation of the German-Maltese Circle, the Tübingen Brass Ensemble made up of 14 young musicians under the direction of Helmut Gleissle will be in Malta to give three concerts. The Ensemble will play together with the Sliema Band on
Sunday, 27th May at 10.00hours at the Sliema Band Club's premises. On
Wednesday, 30th May, the Brass Ensemble will perform at the Adelaide Cini Girls' Secondary School in Hamrun during the School's open Day. The last Concert in Malta will be in Rabat on
Thursday, 31st May at 19.00 hours where they will join the L'Isle Adam Band for a performance on the occasion of the Golden Jubilee of the Rabat Band Club. This performance will also be held in the Band Club's premises.
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An die Freude von Ingrid Hüttmann
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Schillers Hymne "An die Freude" ist das Gedicht mit dem wahrscheinlich ungewöhnlichsten Schicksal aller deutschen Gedichte. Der Dichter schrieb es während seines Aufenthaltes in Leipzig 1785. Es wurde zum ersten Mal im "Thalia" (Heft 2) 1786 veröffentlicht. Ludwig van Beethoven vertonte Verse dieser Hymne 1823 in seinem letzten Satz der Neunten Symphonie und machte damit das Gedicht "An die Freude" zum Höhepunkt eines der bedeutensten Kunstwerke der abendländischen Welt. Beethoven hat allerdings nur einen Teil der Verse des sehr viel längeren Gedichtes vertont. Wie es heißt, wurde das Gedicht in fröhlicher Runde geschrieben. Schiller selbst hatte sich später in einem Brief an Körner (1800) allerdings sehr kritisch dazu geäußert; es sei ein "schlechtes Gedicht", denn es sei einem "fehlerhaften Geschmack der Zeit" gefolgt. Schiller war als Bewunderer der Französischen Revolution 1792 Ehrenbürger der französischen Republik geworden, hatte sich dann aber wegen des Verlaufs und der Folgen der Revolution wieder von ihr abgewandt. Wie immer man die literarische Qualität der Hymne beurteilt sie ist schon wegen ihrer Geschichte interessant. Beethoven war nämlich schon 1792 von dem Gedicht begeistert. Als er es dann 1823 an das Ende seiner Neunten Symphonie setzte, war er bereits taub. Der Komponist hat seine Vertonung also nie gehört. Beethoven hat dem Gedicht drei Zeilen hinzugefügt, die er an den Anfang setzte:
"O Freunde, nicht diese Töne!
sondern laßt uns angenehmere
anstimmen und freudvollere."
Interessant ist außerdem, daß der Komponist Zeilen aus Schillers Vorlage ausgelassen hat. Während des Revolutionsjahres 1848 sang man das Lied häufig, indem das Wort "Freude" durch "Freiheit" ersetzt wurde. Im gleichen Jahr dirigierte auch Richard Wagner die Neunte Symphonie seines tauben Kollegen. 1972 wurde das Lied "An die Freude" vom Europarat zur offiziellen Europa-Hymne erklärt. Auch die Europäische Union nutzt seit 1986 die Beethoven-Schiller-Hymne als "klassische Erkennungsmarke" der Europäischen Gemeinschaft. Schiller, ein Schwabe, geboren 1759 in Marbach am Neckar, und Beethoven, ein Rheinländer, geboren 1770 in Bonn, zwei Deutsche also, wurden kaum fünfundzwanzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zu den Vätern der Hymne Europas, ein Zeichen für die völkerverbindende Bedeutung großer Kunst, aber auch für die großzügige Verständigungsbereitschaft unserer
Nachbarn.
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Der SCHRAUB - VERSCHLUß und seine Tücken
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Haben Sie nicht auch schon versucht, eine Schraube zu lösen, die einfach nicht wollte? Oder ein Marmeladenglas, sicher auch eine Mineralwasserflasche, bei der Sie außer schmerzenden Fingern nichts erreichen konnten, weil der Verschluß seiner Aufgabe zu treu blieb? Man hatte ihn von Hause aus wohlgemeint überdreht, ihm eine ärgerliche Erblast mit auf den Weg gegeben, ihn zur echten "Verschlußsache" gemacht! Und was taten Sie? Fluchten auf den Hersteller der Ware, riefen den nächstbesten Muskelprotz und besannen sich im Notfall auf den "Multifunktionsöffner", der bei einer Kaufhausvorführung auf so einfache Weise alles öffnete,was der geschickte Vorführer auf eindrucksvolle Weise mit leichter Hand bewies. Aber - warum wollte es mit dem Marmeladenglas bei Ihnen zu Hause denn gar nicht klappen? Lag es an falscher Handhabung, dem mitgelieferten, viel zu starken "Drehmoment", auf das die automatische Verrschlußanlage programmiert war, oder waren Glas und Deckel nach der Devise "Wir lassen uns nicht trennen" zusammengeklebt, begünstigt durch den Zucker? Vielleicht ist es auch nur ein Beweis, daß der Hersteller seinen Maschinen nicht allzuviel vertrauen sollte, Kontrolle ist vielleicht auch hier besser als grenzenloses Vertrauen. Wird es etwa demnächst ein Heimwerker - Maschinchen geben, daß die Spätfolgen der industriellen Revolution in diesen Fällen erträglicher macht? Könnten die Lebensmittelfirmen einmal darüber nachdenken,wie der geplagte Kunde kundenfreundlicher bedient werden kann nach dem Motto: "Schraubverschluß ja, aber bitte ohne Kraft zu öffnen!?"
(Günter Schlichte)
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Fliegen Sie gerne? |

Wenn ja, dann wäre der Gang zum Reisebüro sicher die leichtere Übung, denn hier wollen wir uns mit dem Wort fliegen befassen. Es stammt aus dem Germanischen und das dazugehörige Substantiv ist der Flug. Eigentlich ganz einfach, und es beschrieb früher nur die Bewegung durch die Luft, d.h. in der prä-aeronautischen Zeit die Bewegung der Vögel, Blätter, Asche, die der Wind verweht.Heute sind die meisten von uns schon in einem Flugzeug geflogen, einige wenige haben als Pilot eine Flugmaschine geflogen. Und - hoffentlich die allerwenigsten - sind aus einem Arbeitsverhältnis geflogen, der etwas saloppe Ausdruck, wenn einem Arbeitnehmer in Uneinigkeit gekündigt wird. Mit ähnlich negativer Tendenz kann auffliegen angewendet werden: Der Komplott ist aufgeflogen. Aber: wenn die Wildgänse auffliegen, heisst das nur, dass sie sich einen anderen Futterplatz suchen, in den sie dann einfliegen. Kehren wir noch einmal zurück zur Flugreise, zum Flughafen. Mit unserem Flugschein gehen wir durch die Abflughalle über einen Flugsteig zu einem Flugzeug. Wir werden somit zum Fluggast einer Fluglinie, die uns in einer bestimmten Flugzeit entlang einer vorgegebenen Flugroute zu unserem ersehnten Zielflughafen bringt. Der Flugbegleiter oder die Flugbegleiterin ist nicht etwa die mit Ihnen gemeinsam reisende Person sondern der freundlich lächelnde Herr oder die charmante Dame, die Ihnen das Essen serviert und Ihnen sämtliche Flugangst nehmen sollte. Alle in diesem Absatz aufgeführten Zusammensetzungen sind einfacher Art und haben immer den gleichen gedanklichen Hintergrund: sie beziehen sich unmittelbar auf den Flug. Solche Wortbildungen gibt es zu Hauf und sind im Allgemeinen eindeutig. Hervorheben möchte ich einige Zusammensetzungen, die auf völlig anderem gedanklichen Aufbau und Bezug beruhen: Da gibt es zum Beispiel das kleine schwarze Insekt, das in der Lampe kreist: die Fliege, doch ist der Flieger nicht etwa ihr Partner, sondern etwas, in das Sie hineinsteigen - siehe oben. Ins Tierreich gehört auch das Flugloch, das ist die kleine Öffnung - sozusagen Einstieg und Ausstieg - in einem Nistkasten, den man für die Vögel in die Bäume hängt. Ein anderes Tier: die Flugente, gerne aus Polen stammend, ist eine Ente, deren Haltung ihr freies Fliegen erlaubte, und die somit besonders gutes Fleisch auf den Feinschmeckerteller bringt. Dem gegenüber steht die Flugananas. Sie ist zwar auch geflogen, aber in einem Flugzeug, da im sonnigen Erzeugerland reif geerntet, zum alsbaldigen Konsum in Europa vermarktet. Und wenn Sie am Wochenende einen Ausflug machen, so heisst das lediglich, dass sie zu Fuss, per Fahrrad oder Auto eine nette Gegend ansteuern und dort ein paar schöne Stunden verbringen und nicht etwa mit dem Helikopter nach Gozo fliegen. Anders ist es mit dem Höhenflug, heute in der Umgangssprache zur Beschreibung von euphorischer Freude benutzt, früher eher ein flugtechnischer Begriff. Und zum Abschluss denke ich noch an das Flugblatt: ein Blatt Papier mit einer Bekanntmachung oder Werbemeldung, das kostenlos und in grösseren Mengen auf der Strasse oder an ein Besucherpublikum verteilt wird. Kannten Sie schon die obigen Wörter? Nun, dann könnte man Sie geradezu flugtauglich nennen, das heisst kerngesund und fähig, einen (sprachlichen) Erkundungsflug heil zu überstehen.
Ingrid B. Kidder
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Natural fibres in Cars |

Nature has always had the capacity to teach us some important lessons and still continues to come up with new developments to this day. Specialists in bionics now want to combine the know-how of natural science with mechanical engineering technology. New discoveries have now emerged which not only meet technical product demands but environmental needs as well and, at the end of the day this could even be of commercial interest to many people. The automobile industry is using more and more natural fibres in vehicle construction, alongside traditional materials like steel and plastic and is therefore meeting the demands of environmental activists whose objective is to avoid rather than to process waste. According to studies conducted at the beginning of the nineties, natural fibres such as flax, hemp and jute, are ideal for bonding technologies, due to their extreme flexibility and high tensile strength and might even replace fibreglass in the future to reinforce synthetic components. Compared with fibre glass, natural fibres are lower in weight, cheaper to process, 100% biodegradable and can safely be processed for use in industrial medicine. After years of intensive research, it is now definite that flax, sisal and hemp offer high levels of tensile strength, flexibility and tear-resistance and, like jute and coconut fibres, are ideal for automotive applications. Furthermore, in an accident, these materials are safer than many synthetic materials. Although, up to now, components made of natural fibres have only been used by the automobile industry on car interiors, researchers and developers have now reached a new milestone in terms of material technology: an external component, reinforced with natural fibres, in the form of a large coach engine and gears casing. This protection is made of flax reinforced polyester resin, along with the future lining for the subframe of small cars. Tests in the refrigeration facility of the DaimlerChrysler Research Center in Ulm have shown that the specific strength of components made from natural fibres is extremely high. They are impact resistant, do not splinter, maintain their shape and are unaffected by weather conditions. Hence they offer better protection in case of accidents. These new natural-fibre products were on show at Techtextil Messe held in Frankfurt last April.
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Neues aus der Bibliothek von Olaf Rieck |

The Deutsche Welle has had many requests especially from foreigners learning German, for news to be read at a slower pace and preferably together with the corresponding text. For obvious reasons, DW cannot offer this service on the radio for the regular programs but they have implemented this transmission on the internet. You can now download as Audio-Format Real-G or MPEG your preferred news items from Deutsche Welle as "Text" and as "Audio-on-Demand".
Please remember: In the library members can use the internet free of charge!
Read German literature: As part of its strategy to make the Library more user-friendly a reorganisation in the books section has been under way for some months. We are now pleased to inform members that the literary section (including novels, easy readers, Das Beste, etc.) at the Circle's Library is now complete in the new system which sees books arranged according to author. We can offer you books by authors ranging from Aichinger, Böll and Goethe to Lenz and Zweig for instance, short stories and thrillers, romance and other novels as well as drama and books about German literature studies. Do not hesitate! Come to the library and make use of our free facilities. I will be more than pleased to assist you.
The library will be closed in the afternoon on the 4th May and the whole day on 7th May and 9th May.
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FLUGHAFEN MÜNCHEN - TERMINAL 2 |
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Development: .Just a few years after going into operation, Munich Airport has claimed its place among Europe's major air transport hubs. Since 1998 it has occupied the number nine spot on the top ten list of European airports. In 1999 21.3 million passengers were counted. The latest projections call for this number to swell to 40 million by 2010. This enormous growth in passenger traffic has caused Munich Airport to reach its capacity limits much sooner than expected. The existing terminal has already been repeatedly expanded. To ensure that sufficient capacities are available to meet expected growth in passenger traffic, Munich Airport will need a second terminal in 2003 along with the airside and landside infrastructure to serve it...
Location: .Terminal 2 is being built to the east of the existing passenger area. The terminal's defining pier is aligned in a north-south direction. The design permits satellite facilities to be built, if necessary, that will be functionally dependent on Terminal 2. The two-level design will place arrivals and departures above one another on the land side, while the airside of the terminal will separate "Schengen" and "non-Schengen" flights - i.e. flights with and without passport checks. Architecturally, Terminal 2 will be linked to the Munich Airport Center (MAC), with the direct pedestrian route to the S-Bahn rail station.
Users: .Terminal 2 is intended for the exclusive use of Deutsche Lufthansa AG and its partners. Munich Airport (FMG) and Lufthansa have agreed to share entrepreneurial responsibility for financing and operating the new terminal. The cooperation was formalised under a "Memorandum of Understanding" signed in April 1998. This fundamental decision is indicative of the key role Lufthansa sees for Munich Airport in the future as an international hub.
Ownership: .Flughafen München GmbH (FMG), the operator of Munich Airport, has sixty percent ownership of the new terminal, with the remaining forty percent in the hands of Lufthansa AG. This marks the first time that a European airline has shared the entrepreneurial responsibility for financing, building and operating airport infrastructure facilities.
Realisation: .To build the facility, Flughafen München Baugesellschaft (FMBau) was founded in October 1998. This FMG affiliate is assigned to carry out the organisation and planning work. At the same time, FMG and Lufthansa set up a joint project team (Projektteam Terminal 2) consisting of 30 specialists coopted by both partners. The team's tasks include the evaluation of all usage requirements placed on the new terminal in terms of their operational, technical and commercial viability. The results of their analysis are integrated into the planning activities of the architectural and design offices working for and served by
FMBau.

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