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2000 Newsletter |
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Pavillon Malta - Expo 2000 Hannover
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 Maltas Teilnahme an der Expo 2000 ist das erste Mal, seit 30 Jahren, dass Malta an einer Weltausstellung teilnimmt. "Wir sind hier, um den Grundstein für unseren Pavillon zu legen", erklärt Alex Aguis Cesareo, stellvertretender Generalbeauftragter der Sektion Malta, "und wir sind glücklich in Hannover zu sein und freuen uns darauf mit fast allen anderen Ländern der Welt an diesem großen Ereignis teilzunehmen. Wir hoffen, dass unser Beitrag dazu dient, eine interessante Ausstellung zu gestalten und Malta bekannter zu machen".
Die Teilnahme an der Weltausstellung bedeutet für die Länder Publicity auf höchstem Niveau. Nicht nur allein direkt durch die Besucher der Nationenpavillons, sondern auch durch die internationale Presseberichterstattung. Das ist in Maltas Fall ganz besonders wichtig, da Malta sehr klein und relativ unbekannt ist. Viele Menschen, sogar im Nahen Europa, wissen wenig oder gar nichts über Maltas außergewöhnlich reiche Geschichte oder über die gegenwärtigen Möglichkeiten in der geschäftlichen Zusammenarbeit auf verschiedensten Ebenen. Bei der Vorstellung der Pavillons erklärt Pavillon Manager Charles Galea: "Der Pavillon wurde so entworfen, um einen vollständigen Einblick unserer Wurzeln und Kultur zu vermitteln und ein momentanes Bild Maltas sowie unser Bestreben für die Zukunft aufzuzeigen."
Das Design, modern im Entwurf, vermeidet die übliche geschlossene Raumverteilung und ist statt dessen oval. Eine Form, die vom Auge des Osiris beeinflußt ist, welches traditionell auf den Bug der Malteser Fischerboote gemalt wird, um sie sicher in die Häfen zu geleiten. Das Oval ist diagonal über die zugewiesene Fläche plaziert. Die zwei Stockwerke ergeben eine gesamte Ausstellungsfläche von 1.040 qm. Im Bereich der äußeren ovalen Glaswand sind drei miteinander verbundene Kupplen untergebracht, die aus warmen und natürlichen Materialien so erbaut sind, dass die ganze Seite visuell offen und zugänglich gestaltet ist. Die äußere Glaswand liefert einen flüchtigen Blick auf das Rauminnere, bewußt sichtbar und einladend gestaltet. Das heißt also, dass die Bewegungen der Menschen im Innern auch von außen sichtbar sein werden, was den visuellen dynamischen Effekt des Pavillons noch steigert.
Das Ziel der Pavillonkonzeption ist es, die Geschichte der Bevölkerung Maltas mit den Mitteln einer Reise durch die Vergangenheit, eines Blickes in die Gegenwart und eines Fluges in die Zukunft zu präsentieren. Der Pavillon zeigt auf, wo wir herkommen (unsere Vergangenheit), was uns zu dem gemacht hat, was wir heute sind (von der Vergangenheit in die Gegenwart), wohin wir gehen, wozu wir im Stande sind und was wir bieten können (unsere Zukunft). Das Image, welches entsteht, ist das von einem einfallsreichen Volk, gewohnt den Wechsel innerhalb der Geschichte zu akzeptieren.
Das Innere der ersten Kuppel erschafft das Ambiente eines vorgeschichtlichen maltesischen Tempels. Im Inneren geben Videopräsentationen einen dreiminütigen Einblick in unsere ethnischen Wurzlen und unsere Geschichte. Aus einer Anzahl von Plasma Bildschirmen, die sich innerhalb der größten, zentralen Kuppel befinden, wird eine achtminütige Präsentation gezeigt, die auf die maltesische Bevölkerung fokussiert ist. Gezeigt wird das alltägliche Leben der Malteser, wie die Menschen leben, wie sie mit den limitierten Ressourcen zurecht kommen und wie die erschaffene technologische Infrastruktur Malta mit Zuversicht in das 21. Jahrhunder schauen läßt. Auch das Thema der dritten Kuppel konzentriert sich in einer dreiminütigen Präsentation auf die Anstrengungen Maltas für die Zukunft. Das gesamte audiovisuelle Programm steht im Einklang mit den gegebenen Themen der EXPO 2000. Es schließt mit der Möglichkeit zu demonstrieren, dass Maltas jüngste infrastruktur Investments in neue Industrien und Technologien keine Gefahr für die Umwelt darstellen. Das Thema des maltesischen Pavillons stellt das Land mit einer Vergangenheit, einer Gegenwart und einer Zukunft dar, die für die Besucher in jeder der drei Kuppeln durch audiovisuelle Shows präsentiert werden. In der oberen Etage, die mit einer Wendeltreppe von der großen zentralen Kuppel oder durch zwei Rolltreppen von außerhalb des Pavillons zu erreichen ist, wird mittels anderer audiovisueller Projektionen Maltas ethnische und kulturelle Wurzeln präsentiert. Ein vergrößerter Plan der maltesischen Insel, der Lichtinikatoren enthält, zeigt Plätze von besonderem Interesse. Der Pavillon wird den Besuchern ebenso die Möglichkeit geben einen Blick auf maltesische Kunstschätze vergangener Jahrhunderte zu werfen. Andere Formen angewandter maltesischer Kunst werden mittels spezieller Ausstellungen, die alle zwei Wochen währen der fünfmonatigen Laufzeit der Expo wechseln, den Besuchern näher gebracht.
Deutsch-Maltesischer Rundbrief Nr.2/2000
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Patent No. EP 695351 Permission for Genetic Manipulation of Human Stem Cells - by Mistake
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In December 1999 the European Patents Office in Munich by mistake issued a patent projecting a scientific method allowing changes to the genetic make-up of the human embryo. The Office thereby infringed a European guideline and German laws. However it is permitted to issue patents regarding human genetic make-up and genetically manipulated animals. The public is alarmed because the Patent Office's decision is legally active despite the invalid process involved. The German government will lodge an appeal against this patent.
Hearts from the Laboratory
At some points in life it can be of interest for a person to possess a kind of personal spare parts store. For that he does not need to have lost an entire leg. In many illnesses specific cells are destroyed - in Alzheimer's, Parkinson's, or Aids. Many companies across the world are working on being able to sell human spare parts at some stage. One of them is Australian-based "Stem Cell Sciences" (SCS) which can now make use of the disputed patent as a result of a licensing agreement with the centre for genome research at Edinburgh University in Scotland. This firm in existence for five years now, breeds what are known as human stem cells in a test-tube. These are the cells of embryos which in theory can develop into any conceivable organ: into bloodcells, or cells in nerve tissue and the heart. Patent No. EP 695 351 now protects a procedure whereby such cells can be changed through genetic technology so as to develop organs or even an entire organism with specific characteristics. This means that both the process for genetic manipulation and its products - the changed organ and the manipulated human himself - are automatically protected under patent law. However SCS obviously only wants to continue to apply the technique to cells in test-tubes. "There will not be any genetically modified human beings" - promises Peter Mountford, director of research on this bio-tech enterprise. Instead the company says it plans to use genetically modified cells for discovery of what genes play a part in the development of illnesses and what medicaments can counter that. "This new technology is very important for pharmaceutical research" - stresses
Mountford.
"With older technologies such as animal tests we can no longer investigate the mounting number of genes and substances known today". As long as no appeal is lodged against this patent, only the European Bio-Ethics Convention or national laws for the protection of embryos can help make Stem Cell Sciences keep its promise. Up to now intervention in the genetic make-up of human embryos - which could lead to production of genetically changed human beings - has been forbidden . But if laws should yield to increasing pressure from bio-tech firms, patents such as that now granted to SCS could become enormously valuable. Christina Berndt/Süddeutsche Zeitung
No Way Back, Patents Office Cannot Correct Mistake
Once granted a patent is legally valid. In other words, the European Patents Office cannot correct its mistake regarding "EP 695 351". This authority is not controlled by the Brussels Commission but merely bound by the patents agreement dating from 1973. However anyone can lodge an appeal against this decision with the Office's complaints section - with good prospects of success. The authority has admitted that "by mistake" it infringed the European Union guideline which came into force in 1998. This lays down that human embryos must not be manipulated. The Patents Office is obliged to follow this guideline. Particular indignation has been expressed by members of the European Parliament who have for years advocated a clear-cut guideline forbidding the patenting of human life. "Those in charge of the European Patents Office run a risk of discrediting the whole of bio-technology" - says CDU deputy Peter Liese. Both the chairman of the parliament's conservative bio-ethics working group and his SPD colleague Dagmar Roth-Berendt are considering bringing a complaint. However Liese, who has a doctorate in human genetics, fears that complaints cannot be considered sufficiently quickly if "Stem Cell Sciences" blocks proceedings. "So political pressure has to be exerted". SCS is working with Novartis, a pharmaceutical giant, so Liese believes that "If the industry is sensible, it must distance itself". Liese also calls for transfer of the officials responsible for this situation.
Jeanne Rubner/Süddeutsche Zeitung
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Summer Fun 2000 are entertainment programmes being organised by the Malta Tourism Authority in different residential tourist areas in Malta and Gozo with the participation of the best Maltese artists and of foreign guest performers. During such events, there will be lots of interactive games, a beer competition, wine tasting and the like. During August, the following venues are programmed - 4th: Mellieha Church Square, 11th: Marsascala Promenade, 18th: Sliema Tower Road Promenade and 25th: Mellieha Bay.
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Berlin artists in Malta is the title of an interesting exhibition by Heike Stephan (graphic artist), Kerstin Heller (Photographer) and Klaus Renft (musician) at The Loggia, National Museum of Fine Arts in Valletta as from the 16th August.
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Reminder: During the summer months the Circle's Library is open in the mornings and evenings. German language conversation meetings open to our members are regularly held during the week. More information from the office.
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Christiane Herzog - eine wahrhaftige First Lady
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Christiane Herzogs Tod letztes Juni ließ sich in der vergangenen Woche
erahnen. Zu dunkel waren die Andeutungen über das fortgeschrittene Stadium der bis dato nur wenigen bekannten
Krebserkrankung. Doch nun, da die Lebensuhr einer großartigen Frau tatsächlich zum Stillstand gekommen
ist, reagieren viele Menschen bestürzt, als habe die Sense ohne Vorwarnung gemäht. Die Gefühle gelten einer
Verstorbenen, die ihr Leben, das sie 42 Jahre an der Seite eines besonderen Mannes
verbrachte, so meisterte, dass ihr Respekt und Sympathie sicher
waren. Christiane Herzog verkörperte als Gemahlin des Bundespräsidenten Roman Herzog zwischen 1994 und 1999 nicht nur eine
gescheite, lebenstüchtige Frau mit festen wertkonservativen Überzeugungen. Sie war auch eine wahrhaftige First Lady mit der Ausstrahlung natürlichen
Adels. Die Münchnerin, eine geborene Krauß, zeichnete von Jugend an große psychische Stabilität
aus. Als älteste von drei Töchtern eines angesehenen evangelischen Pfarrers lernte sie früh, Pflichten zu übernehmen. Sich nicht hängen zu
lassen, diszipliniert zu sein - was sie seit Ausbruch ihrer Krankheit vor drei bis vier Jahren in stiller Selbstverständlichkeit exerzierte -, war schon im Elternhaus zwischen München, Berchtesgaden und Landshut selbstverständliche
Haltung. Christiane Herzog gehörte zum Typ Frau, der sich weder im trauten Heim
versteckt, noch auf dünnem Eis Emanzen-Pirouetten dreht. Nachdem die 1936 geborene Hauswirtschaftslehrerin 1958 ihren Roman geheiratet und ein Jahr danach Sohn Markus auf die Welt gebracht
hatte, entschied sie sich für einen neuen, schweren Beruf: den der Hausfrau und Mutter. 1964 wurde der zweite
Sohn, Hans-Georg, geboren. Den stets vollen Einsatz, der Christiane Herzogs Leben bis in ihre letzten Jahre
auszeichnete, verdeutlichen zwei Beispiele aus den Jugendjahren ihrer Söhne.
Hans-Georg hatte Schulprobleme, konnte in der 2. Klasse noch nicht das
Einmaleins. Der Rektor riet vom Gymnasium ab. Doch Mutter Herzog empfahl
Geduld. Sie werde mit Hans-Georg büffeln, und am Schuljahresende solle man ihn dann fair
beurteilen. Der Junge bestand sämtliche Tests, wurde als hochintelligent
eingestuft, machte später ein blendendes Abitur und ist heute
Ingenieur. Sohn Markus ereilte in Klasse 3 ein schwerer
Seilbahnunfall: Splitterbrüche, sechs Monate Klinik. Christiane Herzog ließ den Unterrichtsstoff auf Kassette aufnehmen und arbeitete mit ihrem Jungen die Aufgaben so gründlich
durch, dass der nach einem halben Jahr Abwesenheit in seiner Klasse sofort Anschluss ans Pensum
fand. Roman Herzog war Landesminister in Stuttgart, Staatssekretär in Bonn, Rechtsprofessor in Berlin, Verfassungsrichter in
Karlsruhe, schließlich Staatsoberhaupt in Bonn und Berlin - ein Männerleben der anspruchsvollen Art. Die Familie musste oft
umziehen, es galt, dem erfolgreichen Vater zu folgen. Für Frau Herzog bedeutete das Verzicht und
Konzentration, damit das Familiäre intakt blieb. Sie murrte nicht, engagierte sich im
Sozialen, fand auch Zeit für sich, indem sie beispielsweise manchmal allein
verreiste. Ihr starker Einsatz für die tückische Erbkrankheit
Mukoviszidose, die Menschen früh dahinrafft, war vorbildlich. In der Öffentlichkeit warb sie in einer seltenen Mischung aus Warmherzigkeit und kühlem Charme um Unterstützung für ihre
Hilfsaktion. Ihrem Mann, der nicht viele enge Freunde hat, war sie die entscheidende wichtige Ratgeberin - beginnend bei politischen Dingen bis hin zum
Garderobenkauf. Roman und Christiane bildeten ein gutes, starkes Team. Gerne hätten sie als Ruheständler einmal ein halbes Jahr in Rom
verbracht. Das Schicksal hat anders, härter entschieden und ein bravourös geführtes Frauenleben
beendet.
Reinhold Michels/Rheinischer Post
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· The German-Maltese Circle announces that arrangements are under way with the Goethe Institute in Rome for the introduction of a correspondence course leading to the
Großes Sprachdiplom examination. Only persons with a very good command of the German language (from ZOP level upwards) need apply. More information from the Circle's Secretary.
· The following new courses are being announced along with our normal courses next October:
"Deutschland - Land und Leute" a Landeskunde and conversation course conducted by Waltraud Wolff; A Second-Year course "Maltese to Foreigners" and a Revision Course for students of German in schools. Look out for our next Newsletter for more information or log in on our internet site:
www.germanmaltesecircle.org
· Look out for our courses leading to the prestigious
Goethe Institute Certificates - your passport in the language in Europe.
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The Staff Development Organisation is inviting public officers to submit their application towards following a course in the German language at the German-Maltese Circle for the Scholastic Year 2000-2001. Applications - for Beginners and for those wanting to continue their studies in German - are NOW available from the Personnel Sections of the relative Government Departments. Last day for applications: 18th August 2000. More information from Mr Dale Hamilton Tel.25991506.
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Train Your Brain - a proposal from Ingrid Kidder
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 While enjoying your summer holidays you might want to keep your grey cells working just that bit! What about this exercise: In the following you will find an array of four-syllable (and not four-letter!) words in German. They are grouped alphabetically and again in fours, and the idea is to learn one group per day. You will notice that your brain will remember and associate the medley - hopefully for ever...
(Plural in brackets, e.g : die Autowerkstätten, die
Cellospieler, article: always DIE in Nominative)
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