| Cläre Francis hat in einem spannungsgeladenen Roman die Schicksale einiger Menschen miteinander verknüpft, die in jenen Jahren (des Krieges) mehr oder weniger willkürlich am Weltgeschehen teilhatten. Der deutsche Wissenschaftler David, der eines Tages von einer wichtigen Forschungsarbeit weggeholt und nach Dachau transportiert wird. Bis man bei der Heeresleitung merkt, daß allein dieser Jude über die nötigen Erkenntnisse verfügt, mit einem von ihm entwickelten Kurzwellen-Ortungsgerät die astronomischen Verluste der U-Boot-Flotte zu reduzieren. Der miese französische Ganove Vasson wiederum, der sich als Gestapo-Spitzel vom kleinen Zuhälter zum Spitzenverdiener emporarbeitet. Heldin Julie, eine Engländerin, die in der bretonischen Heimat ihres Vaters Zuflucht gesucht hatte, als sie ledig ein Kind bekam. In der Resistance dient sie als Dolmetscherin für entflohene englische Gefangene, bis sie von Vasson verfolgt wird und mit einem kleinen Segelboot die aberwitzige Flucht über den Ärmelkanal antreten muß. Ein europäischer Roman großen Formats, der die besten Elemente von Jack Forsyth und Graham Greene verbindet. |