| Ein bißchen romantisch veranlagt war der junge Maler vermutlich schon immer, und als mitten in Amerika im strömenden Regen ein nasses Mädchen am Straßenrand winkt, kann er einfach nicht widerstehen. Er nimmt sie mit und läßt sich nur allzu gern in das Haus ihres Vaters einladen. Die bitter-süßen Alpträume während der Nacht irritieren ihn zwar, und der kleine Blutfleck am Hals stört ihn auch beim Rasieren, aber am meisten wundert sich der junge Mann doch darüber, daß er seine schöne Gastgeberin und ihren Vater nie bei Tageslicht sieht... Wer das Schaurig-Schöne, das Düster-Verlockende liebt, findet bei Hugh B. Cave eine Blütenlese von Wiedergängern, Vampiren und Monstern, die nicht nur erschrecken, sondern auch reizen. Dabei verleugnen diese Trivialklassiker nie ihren Ursprung: die amerikanischen Groschenhefte der 30er und 40er Jahre. |